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Einsatzfahrzeug für den HVO Remseck am NeckarEinsatzfahrzeug für den HVO Remseck am Neckar

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Leben retten in Remseck am Neckar – Die Helfer vor Ort benötigen Ihre Unterstützung

Die Helfer vor Ort (HVO) Gruppe Remseck hat bis zu 230 Einsätze im Jahr. Aktuell fahren alle Helferinnen und Helfer mit ihren privaten PKWs zum Einsatzort. Um im Notfall schneller vor Ort sein zu können, möchten wir ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Signalhorn anschaffen.

Warum benötigen wir in Remseck ein HVO Einsatzfahrzeug?

Bei einem Kreislaufstillstand, einem Schlaganfall, einem Unfall oder einer Vergiftung zählt jede Sekunde. Die Helfer:innen vor Ort können durch ihre Ortskunde und ihre örtliche Nähe schnell Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten und somit die therapiefreie Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.

Bisher fahren die freiwilligen Ersthelfer:innen mit Ihren Privatfahrzeugen zum Einsatzort. Stau, eine rote Ampel oder einfach ein höheres Verkehrsaufkommen können dabei lebenswichtige Zeit kosten. Mit einem Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Signalhorn können wertvolle Minuten eingespart werden.

Wie hoch sind die Kosten für ein neues Einsatzfahrzeug?

Die Anschaffung eines Einsatzfahrzeuges ist mit hohen Kosten verbunden. Das Fahrzeug selbst, die Funktechnik, das Blaulicht und die medizinische Ausstattung müssen von unserem Ortsverein selbst getragen werden. Auf der nebenstehenden Abbildung haben wir die Kosten für die einzelnen Bestandteile aufgeführt.

Damit wir dieses lebensrettende Projekt umsetzen können, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Wie kann ich helfen?

Für dieses Projekt gibt es zwei Möglichkeiten der Unterstützung.

Zum einen können Sie über das Spendenportal betterplace.org Ihre Spende online abwickeln. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie automatisch auch eine Spendenbescheinigung erhalten und verfolgen können, wie sich der Spendenstand entwickelt.

Die zweite Möglichkeit ist die direkte Überweisung auf unser Spendenkonto:

DRK Ortsverein Neckargröningen - Aldingen - Neckarrems
Kreissparkasse Ludwigsburg
Stichwort: HVO Fahrzeug
IBAN: DE39 6045 0050 0000 0494 94
BIC: SOLADES1LBG

Bitte melden Sie sich bei uns per E-Mail, wenn Sie direkt auf unser Spendenkonto überwiesen haben und eine Spendenbescheinigung benötigen. Die E-Mail-Adresse lautet:  hvo(at)drk-neckargroeningen.de

Ein starkes Team, bereits seit 2016!

Die Helfer vor Ort-Teams arbeiten unentgeltlich und ehrenamtlich – in ihrer Freizeit.
Seit 2016 sind die HVO Remseck über 700 Einsätze angefahren. Im Jahr 2021 waren es 238 Einsätze in allen sechs Remsecker Ortsteilen.

Wie läuft ein HVO-Einsatz eigentlich ab?

Egal ob im privaten oder gewerblichen Umfeld – die freiwilligen Helfer:innen sind 24 Stunden, sieben Tage die Woche und 365 Tage für Sie im Einsatz. Aber wie genau funktioniert das?  

Ein verregneter Montagmorgen im Dezember 2021. Frau Müller ist gerade dabei das gemeinsame Frühstück für sich und ihren Mann vorzubereiten. Herr Müller bereitet sich im Badezimmer auf die Arbeit vor. Plötzlich gibt es einen lauten Knall. Frau Müller eilt ins Badezimmer und sieht ihren Mann am Boden liegen. Er ist nicht ansprechbar – jetzt zählt jede Sekunde. Frau Müller eilt sofort zum Telefon und wählt den internationalen Notruf 112. Die Integrierte Leitstelle Ludwigsburg nimmt den Anruf innerhalb von wenigen Sekunden entgegen und erkundigt sich nach allen wichtigen Informationen.

  • Wo genau ist der Unfallort?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Verletzte gibt es?
  • Wer ist am Telefon?

Ein Leitstellenmitarbeiter löst noch während des Telefonates mit Frau Müller den Alarm für den Rettungsdienst und die Helfer vor Ort Gruppe Remseck aus. Bis zum Eintreffen der qualifizierten Retter:innen wird der Mitarbeiter der Leitstelle am Telefon bleiben und Frau Müller erklären, wie sie ihrem Mann helfen kann. Parallel klingeln nun die Melder des Rettungsdienstpersonals und der freiwilligen Helfer:innen vor Ort.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens am Montagmorgen, wird der Rettungsdienst mindestens 12 Minuten bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle benötigen.

Auch Uta, Helferin vor Ort in Remseck, erhält den Alarm auf ihrem digitalen Meldeempfänger. Sie ist nur wenige Minuten von der Einsatzstelle entfernt. Sofort macht sie sich auf den Weg, um Familie Müller zu helfen. Sie setzt sich in ihren privaten PKW und fährt zur Einsatzstelle. Aber auch in Remseck staut es sich. Da Uta mit ihrem privaten PKW fahren muss und daher keine Sonder- oder Wegerechte in Anspruch nehmen kann, verliert sie wertvolle Sekunden.

Nach etwa fünf Minuten ist Uta am Haus von Familie Müller angekommen. Sie nimmt ihre medizinische Ausrüstung mit ins Haus und beginnt direkt mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Außerdem teilt sie dem Leitstellenmitarbeiter am Telefon mit, das sie nun eingetroffen ist und welche Lage sie vorgefunden hat. So können im Zweifel noch weitere Rettungskräfte alarmiert werden (zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall oder wenn Frau Müller aufgrund des Schocks auch eine rettungsdienstliche Behandlung benötigt).

Uta kämpft gemeinsam mit der Ehefrau von Herrn Müller um dessen Leben. Erst nach weiteren sieben Minuten trifft der Rettungsdienst ein der, aufgrund der schlechten Verkehrsverhältnisse und fehlender Rettungsgassen, eine deutlich verzögerte Anfahrt zum Einsatzort hatte. Uta übergibt den Patienten qualifiziert an den Rettungsdienst – alle Maßnahmen, Werte und Beobachtungen die Uta in ihrer Erstversorgung gemacht hat, bespricht sie mit dem Rettungsdienstpersonal. Dieser kümmert sich nun um die weitere Versorgung von Herrn Müller.

Für Uta ist der Einsatz hier aber noch nicht vorbei. Frau Müller ist sichtlich mitgenommen von der Situation und auch hier leistet die Helferin vor Ort qualifizierte Hilfe. Sie nimmt sich Zeit und erklärt der aufgebrachten Ehefrau was nun passiert. Außerdem hat Uta die Möglichkeit weitere Hilfsangebote zur Einsatzstelle anzufordern – beispielsweise die Notfallseelsorge.

Dieses Beispiel sollte Ihnen zeigen wie ein Helfer vor Ort Einsatz abläuft. Natürlich gibt es hier viele verschiedene Szenarien – auch in Firmen, auf Sportveranstaltungen, oder in der Freizeit werden die ehrenamtlichen Ersthelfer regelmäßig eingesetzt.

Klar ist: Es zählt jede Sekunde! Ein Stau oder eine rote Ampel kann im Zweifel wertvolle Sekunden oder Minuten für die adäquate Versorgung eines Patienten kosten. Unterstützen Sie uns bei der Realisierung eines“ Helfer vor Ort“ Fahrzeugs. Danke für Ihre Spende!